Junggesellenabschied richtig planen


Der Junggesellenabschied ist ein wichtiges Ereignis im Leben aller jungen Männer, die bald heiraten werden. Danach wird ihre Ehefrau dafür sorgen, dass sie nicht mehr die ganze Nacht wegbleiben und tun, was immer junge Männer nun einmal so treiben, wenn sie ausgelassen mit den Kumpels feiern. Auch die Freunde werden diese Zeit vermissen - zumindest so lange, bis ihr eigener Junggesellenabschied ansteht. Und trotzdem freuen sich die baldigen Ex-Junggesellen auf die Ehe und sehen diesen letzten Abend in Freiheit auch als Feier zu Ehren der Traumfrau an, die bald ganz ihnen gehören wird.

 

Rechtzeitig vorplanen
Einen Junggesellenabschied plant man am besten schon mehrere Wochen im Voraus, wenn er nicht wie jeder andere Abend auch in der Stammkneipe mit den Jungs enden soll. Will man verreisen, muss man in jedem Fall vorplanen, denn nur so bekommt man die Reise auch günstig und alle können sie sich leisten, die mitfahren wollen. Auch andere Elemente wie leicht bekleidete Mädchen - sofern die baldige Ehefrau das in Ordnung findet - oder lustige Partyspiele für den Noch-Junggesellen bedürfen Planung und Organisation.

Die Teilnehmer informieren
Der Noch-Junggeselle sollte seinen letzten freien Abend genießen können und sich von den frechen Ideen seiner Kumpels überraschen lassen, weshalb die Teilnehmer frühzeitig informiert werden müssen. Meist kommen sie dann ohne die Hauptperson des Junggesellenabschieds zusammen und planen eine gelungene Party. Am besten informiert man sie mehrere Wochen vor dem eigentlichen Ereignis und setzt sich so bald wie möglich zusammen, um zu planen, was man denn überhaupt machen will. Der Heiratswillige darf dabei ruhig noch dabei sein, denn böse überrascht werden will er schließlich auch nicht. Wenn der Termin und die grundlegende Idee feststehen, machen die Teilnehmer meist alleine weiter und der Noch-Junggeselle kann anfangen, sich Gedanken darüber zu machen, ob er lieber Angst haben oder sich freuen sollte.

 

Wer übernimmt die Kosten?
Die Kostenfrage wird heute meist individuell geklärt. Es spricht nichts dagegen, den Kumpels ein oder zwei Bier auszugeben, wenn man sie schon zum eigenen Junggesellenabschied eingeladen hat. Das wäre ein nettes Dankeschön dafür, dass auch sie sich in die Planung eingebracht und den Junggesellenabschied zu einem schönen Ereignis gemacht haben. Üblicherweise aber verkleidet sich der Noch-Junggeselle und man geht gemeinsam auf der Straße Geld von Passanten einsammeln, das man dann für die Feier am gleichen Abend ausgeben kann. Diese Tradition kann man befolgen, muss man aber auch nicht - die meisten Junggesellenabschiede enthalten dieses Element aber auch heute noch. Fährt man gemeinsam in einen Kurzurlaub, zahlt meistens aber jeder für sich selbst, übernimmt also die eigenen Reisekosten. Gerade bei größeren Reisegruppen könnte man es dem Noch-Junggesellen nicht zumuten, auch das für alle zu zahlen, denn die Hochzeit wird mit Sicherheit nicht allzu günstig.

 

Kreativität walten lassen
Wie der Junggesellenabschied nun genau aussieht, bleibt dem Geschmack des Junggesellen und seiner Kumpels überlassen. Manche finden Gefallen an einer ausgelassenen Kneipentour, andere buchen überraschend eine Stripperin - und oft kann man es erleben, dass der Noch-Junggeselle bis aufs Blut lächerlich gemacht wird auf der Tour zum Geldsammeln, um seinen Abschied aus der Freiheit gebührend zu feiern. Wenn andere Frauen im Spiel sind, sollte man sich aber sicher sein, dass die baldige Ehefrau nichts dagegen hat, viele Frauen sehen das nicht so locker wie die Kumpels ihres baldigen Mannes und würden es als Betrug werten, wenn er ohne Absprache eine Stripperin einlädt. Wenn sie damit jedoch ausnahmsweise einverstanden ist, was die Kumpels auch mit ihr abklären können, wenn es eine Überraschung werden soll, oder solange die Idee zweifelsfrei harmlos ist, kann man alles machen, was Spaß macht und vielleicht auch ein bisschen gemein und peinlich ist. 


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