Brautjungfern - Auftritt mit Glamour


Bei der eigenen Hochzeit soll alles perfekt sein, sodass der Tag allen Beteiligten noch lange in positiver Erinnerung bleibt. Neben vielen anderen Dingen spielt auch der Look der Brautjungfern eine zunehmend wichtigere Rolle, damit der ganze Hochzeitstag wunderschön wird.
Denn nicht nur in Amerika, auch hierzulande wollen immer mehr Bräute bei ihrer Hochzeit von ihren Freundinnen begleitet werden. Damit alle Brautjungfern zusammen einen absolut glamourösen Auftritt haben und Braut und Bräutigam einen optimalen Rahmen geben, ist die Wahl der Brautjungfernkleider sowie ihr Styling extrem wichtig.

Das passende Styling für alle Helferinnen

Für einen tollen und glamourösen Auftritt sollten die Kleider der Mädchen unbedingt zusammenpassen. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass alle Brautjungfern genau das gleiche Kleid tragen müssen. Schließlich hängt es teilweise sehr von der jeweiligen Figur, Größe und Köperform ab, ob ein bestimmtes Kleid einer Frau gut steht. Gerade wenn sich die Freundinnen der Braut in dieser Hinsicht stark voneinander unterscheiden, sollte darauf verzichtet werden, sie alle das gleiche Modell anziehen zu lassen.
Stattdessen ist es völlig in Ordnung – und sieht teilweise noch umwerfender aus – wenn alle Kleider die gleiche Farbe haben beziehungsweise im gleichen Farbton gehalten sind. Auch der Schmuck und sämtliche Accessoires sollen dann aufeinander abgestimmt sein.

Manchmal ist etwa die komplette Dekoration in einem bestimmten Farbton gehalten oder von einem Thema bestimmt. Rosa Rosen oder violette Blüten, mit denen der Festsaal dekoriert ist, sind hier ein gutes Beispiel. In diesem Fall ist es schön, wenn auch der Look der Brautjungfern farblich dazu passt. Zwar müssen die Kleider dann nicht unbedingt gänzlich Rosa oder Violett sein, doch beispielsweise lila Accessoires oder ein Band um die Taille in der passenden Farbe runden das Bild ab. Auf keinen Fall dürfen die Brautjungfernkleider opulenter oder aufwendiger sein, als das Brautkleid. Die Mädels sollen das Brautpaar beziehungsweise die Braut optisch toll umrahmen, jedoch steht die Braut an diesem Tag absolut im Vordergrund. Die Kleider sollten deshalb keinesfalls weiß sein – diese Farbe ist ausschließlich der Braut vorbehalten. Cremefarben oder Beige sind ebenfalls in der Regel ein No-Go. Auch Schwarz sollten die Kleider nicht sein, da das zu sehr an ein trauriges Ereignis erinnert.

Brautjungfern haben eine lange Tradition

Zwar sind den meisten Menschen Brautjungfern vor allem aus US-amerikanischen Filmen bekannt, doch stammt diese Tradition eigentlich bereits aus dem Mittelalter, als sie auch in Deutschland schon weit verbreitet war. Damals waren die Brautjungfer jedoch weniger Helferinnen, die der Braut an ihrem großen Tag zur Seite standen, sondern sollten sie stattdessen vor bösen Geistern und Dämonen beschützen. Schöne Kleider gehörten schon damals dazu, denn mit diesen sollte die Aufmerksamkeit der Hexen und Dämonen abgelenkt werden, damit sie der Braut nichts anhaben konnten.
Noch vor einigen Jahren war es gang und gäbe, dass alle Brautjungfernkleider genau gleich aussahen. Auch waren für sie bis vor einiger Zeit noch lange, elegante Abendkleider ein typischer Look.

Aktuelle Modetrends für Brautjungfern

Doch mittlerweile haben sich diese Regeln immer mehr gelockert. Beispielweise sind kurze Cocktailkleider ein aktueller Trend. Allerdings sollten die Kleider immer mindestens bis zum Knie reichen und insgesamt stets stilvoll und niemals „billig“ aussehen.
Leichte Stoffe wie Chiffon, die jede Körperform sanft umspielen, liegen ebenfalls im Trend. Die meisten Kleider sind heute in hellen, freundlichen (Pastell-)Farben gehalten. Pfirsich, Rosatöne, Gelb oder helles Blau sind angesagt und wirken freundlich.
Auch die Frisuren, das Make-up und sämtliche Accessoires von den Schuhen bis zur Handtasche sollten auf das Kleid und somit auf den Gesamtlook abgestimmt sein. Zwar können – gerade bei einfarbigen, eher schlichten Kleidern – Glitzersteine auf der Handtasche oder funkelnde Haarspangen das Outfit noch schöner machen. Doch als Faustregel gilt: Weniger ist mehr, denn schließlich darf der Braut keinesfalls die Show gestohlen werden.


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